Nur Ihr Können zählt

Counter-Strike entwickelt sich ständig weiter. Von kunstvollen Kreationen über Karten und innovative Spielstile bis zu Eingabemethoden prägt die CS-Community das Spiel.

Skripte und die Automatisierung von Spielerbefehlen waren schon immer umstritten, aber im Laufe der Jahre haben sich einige Formen, z. B. das Springen in Verbindung mit einem Granatenwurf („jump-throw“), durchgesetzt, da diese Taktiken sonst nur schwer durchführbar sind. Tatsächlich sind „jump-throws“ zu einem so wichtigen Bestandteil des Spiels geworden, dass wir die Spieleingabe angepasst haben, um eine zuverlässige Ausführung ohne spezielle Skripte oder Belegungen zu ermöglichen (d. h. durch zeitlich abgestimmtes Springen und Werfen der Granate).

Die Verbesserung der eigenen Koordination und Reaktionszeit war schon immer der Schlüssel zum Erfolg in Counter-Strike.

In letzter Zeit hat jedoch die Weiterentwicklung der Hardware die Grenze zwischen manueller Eingabe und Automatisierung verwischt. Deshalb haben wir beschlossen, eine klare Grenze zu ziehen, was in Counter-Strike akzeptabel ist und was nicht.

Wir erlauben ab sofort keine Automatisierungen mehr (weder Skripte noch Hardware), die diese Kernkompetenzen unterlaufen. In Zukunft (und zunächst ausschließlich auf offiziellen Valve-Servern) werden Spieler, die im Verdacht stehen, mehrere Spielerbefehle mit einer einzigen Eingabe zu automatisieren, aus diesem Spiel geworfen.

Um versehentliche Verstöße zu verhindern, funktionieren ab sofort Belegungen zur Automatisierung von Bewegungs- oder Angriffsaktionen nicht mehr (z. B. sogenannte „null-binds“ oder die bereits oben erwähnten „jump-throws“).

Falls Sie eine Tastatur mit einer Funktion zur Eingabeautomatisierung besitzen (z. B. den „Snap-Tap-Modus“), müssen Sie diese Funktion vor einem Spielbeitritt deaktivieren, um einen Rauswurf zu vermeiden.